Erkennbarkeit von Hindernissen bei Dunkelheit

 

Durch speziell kalibrierte Kameraobjektive können Spektralbilder am Unfallort mit dem am Unfalltag vorherrschenden Licht- und Witterungsbedingungen erstellt werden.

Durch dieses optische Bildauswerteverfahren kann ermittelt werden, ab welcher Entfernung und in welcher Intensität ein Hindernis im Fahrbahnraum für einen Fahrzeugführer in der Annäherung erkennbar ist. Hieraus leiten sich dann entsprechend mögliche Abwehrhandlungen für eine Fahrzeugführer ab, um auf das sich ihm nunmehr darstellende Hindernis zu reagieren. Insofern sind Aussagen zum rechtszeitigen oder verspäteten Reaktionsverhalten eines Fahrzeugführers auch unter widrigen Witterungs- und Sichtbedingungen möglich.

Diese Art von Gutachten sind jedoch sehr zeit- und arbeitsintensiv, da die Situation zum Unfallzeitpunkt exakt nachgestellt werden muss. Hierzu sind umfangreiche organisatorische Vorbereitungsarbeiten und Absprachen mit Behörden erforderlich.